UNSERE GESCHICHTE

Die Deutsch-Peruanische Schule Max Uhle begann ihren Lehrbetrieb im Jahr 1956 unter der Direktion des ersten deutschen Direktors, Herrn Peter Kropp, und unter der Präsidentschaft von Herrn Ernesto von Wedemeyer. Mitglieder des Patronats der Schule waren Victor Sauer, Josef Heins, René Dachler und Hans Walter Einfeldt.

Die Schule befand sich ursprünglich in der Quinta Romaña und der Kindergarten in einem Privathaus der Textilfirma Lanificio. Im Jahr 1961 zählte der Kindergarten 70 Kinder, 41 im Übergang zur Grundschule, 138 in der Grundschule und nur 20 Schüler in der Mittelstufe, eine Gesamtschülerzahl von 269. Gegenwärtig zählt die Schule mehr als 1150 Schüler.

Im Jahr 1967 zogen wir an unsere heutige Adresse in Sachaca um. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland beteiligte sich mit 1.360.000,- DM am Bau. Das Gelände mit 15.000 m2 wurde vom Verein der Eltern gestiftet. In den Jahren danach wurden bis heute mehrere Neubauten hinzugefügt und die bestehenden Gebäude  für insgesamt nicht weniger als 700.000,- US $ erweitert. Der Erwerb eines angrenzenden Geländes von 7.500 m2 erlaubte es uns im Jahr 2001 neun Klassenzimmer für den Kindergarten zu bauen, sodass wir seit dem Jahr 2002 Kinder ab dem dritten Lebensjahr bei uns aufnehmen. Dafür haben wir die Summe von 530.000,- US $ investiert.

In den 61 Jahren unseres Bestehens hatten insgesamt nur sechs Präsidenten den Vorsitz über das Patronat, welches mit allen Verwaltungsaufgaben der Schule betreut ist: Herr Ernesto von Wedemeyer, Gründungspräsident und zur damaligen Zeit deutscher Konsul, Herr Ulrich Neisser, der damalige schweizer Konsul, Herr Victor Sauter, und seit 1982 der deutsche Konsul Herr Ulrich Gocht.

Im Jahr 2011 wurde dann Herr Bradley Silva ernannt und im Jahr 2015 Frau Katherine Roberts A. Wir hatten bis dato 17 Direktoren, die Herren Peter Kropp, Horst Skerhutt, Gerd-Dieter Moos, Dieter Moos, Dr. Friedrich Schlumprecht, Günther Koch, sowie die Herren peruanischer Nationalität Víctor Salinas, Gregorio León und Percy Delgado, die uns zwischen 1970 und 1996 aufgrund der nationalistischen Politik der Militärregierung während dieser Zeit begleitet haben.

Die von der deutschen Regierung entsandten Lehrer konnten in dieser Zeit nur als Kodirektoren arbeiten. Es handelt sich dabei um Alois Lentner, Heinz Weischer, Wolfgang Baier, Gerhard Kudorfer und Harald Binder. Letzterer wurde dann 1996 zum Direktor ernannt, nachdem das Peruanische Bildungsgesetz entsprechend geändert worden war. Danach folgten die Direktoren Winfried Hammacher, Gerhart Steinbach und Erwin Niedermann. Seit August 2016 hat gegenwärtig mit Frau Karin Hofer  zum ersten mal in unserer Geschichte eine Frau den Posten der Direktorin inne.

Zwischen 1965 und 2016, also in 51 Jahrgängen, haben mehr als 1990 Schüler ihre Schulausbildung bei uns abgeschlossen.

Der Betrieb der Schule wäre ohne die großzügige Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland nicht möglich. Sie macht mehr als ein Drittel unseres jährlichen Budgets aus.

Jedes Jahr unterziehen wir uns zur Qualitätssicherung den strengen Kontrollen der deutschen Behörden, speziell dem Sprachdiplom II in Deutsch. Wir können mit großer Genugtuung sagen, dass die Quote derer, die die Prüfung in den letzten Jahren bestanden haben, mehr als zufriedenstellend war.

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Das lehrerkollegium der schule max uhle 1960

Von links nach rechts

Stehend:
Victor Salinas, Horst Kuklinski
Marianne Sass de Trauten,
Eva Kuklinski, Lore Wagner-Manslau, Carolina Arrisueño, Peter Kropp
Franz Josef Redders, Kunibert Fleischer
Sitzend:
Elvi Valz de Otto, Sara Béjar Delgado

Erster abschlussjahrgang 1965

Sitzend von links nach rechts:

Sommer Feltrupp Kurt,
Mutze Cornejo Herbert,
Ponce Pardo Lupe,
Pepper Figueroa Hugo,

Lohr Zegarra Edgar

Stehend von links nach rechts:

López de Romaña Cáceres Pablo,
Campos Talavera Andrés,
Medina Miranda José Enrique,
Carpio Núñez Pedro,
Chávez Rodriguez Renán,
Davis Scoot Antonio,
Neuenschwander Borsani Carlos

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