Oberstufe

PRÄSENTATION

In der Oberstufe vermitteln wir unseren Schülern zwei fundamental wichtige Eigenschaften: Eigenständigkeit und Flexibilität.

UNSERE SCHÜLER

Die Oberstufe besteht aus den Klassen 9, 10 und 11, die im peruanischen Schulsystem den Niveaus III, IV und V der Secundaria entsprechen. In den Klassen 9 und 10 arbeiten wir in drei Sektionen, in Klasse 11 mit vier, je nach Anzahl der Zulassungen für das Programm zum Internationalen Abitur.

Die Schüler der Klassen 9 und 10 lernen Mathematik, Kommunikation, Englisch und Deutsch in vier heterogenen Lerngruppen. Der Geschichts- und Biologieunterricht ist bilingual auf Deutsch und Spanisch, aufgeteilt auf zwei Gruppen, wobei  Deutsch die Hauptsprache ist.

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Arturo Davalos

Koordinator der Oberstufe

adavalos@cmu.edu.pe

PROJEKTE

SCHÜLERAUSTAUSCH MIT DEUTSCHLAND

Der große Schüleraustausch mit Deutschland findet in Klasse 10 statt. In den letzten zweieinhalb Monaten dieses Schuljahres besuchen die Schüler eine Schule in Deutschland. Es wird vermieden, dass zwei oder mehr Schüler in die selbe Stadt gehen, damit sie mehr Anreize haben, die Sprache zu lernen. Fast 80 Schüler werden auf diese Weise zwischen September und Dezember über ganz Deutschland verteilt. Der Aufenthalt beginnt mit zwei Wochen in einer Jugendherberge. Im Programm inklusive sind Besuche in Museen, Musicals, Theatern, Vergnügungsparks, Touristenattraktionen und Universitäten in Süddeutschland und Berlin.  Die Schüler müssen sich eigenständig in einem fremden Land bewegen. So öffnet sich ihnen eine neue Welt und sie lernen die Kultur kennen, die Bräuche und Sitten in der Gastfamilie, die Schulen, Dörfer und Städte. Während ihres Aufenthalts an den deutschen Schulen müssen die Schüler Aufgaben bewältigen und an Prüfungen teilnehmen. Ihre dort gezeigten Leistungen fließen in die Zeugnisse des zehnten Schuljahrs ein.

BERUFSPRAKTIKUM

Das Projekt “Berufspraktikum” dauert drei Tage und kann in einem Krankenhaus, einer Fabrik, einem Büro oder in einem anderen Arbeitsumfeld geleistet werden, je nach den persönlichen Vorlieben und Interessen der Schüler.

Unsere Schüler können hier zum ersten Mal wichtige Erfahrungen in einem professionellen Arbeitsumfeld sammeln. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen, wie ein Arbeitstag gestaltet ist, flexibel und kommunikativ zu sein, persönliche Kontakte mit Arbeitskollegen aufzunehmen und vieles mehr. Das gleiche Projekt wird in der elften Klasse wiederholt und geht dann über fünf Tage, so dass unsere Schüler eine weitere Möglichkeit bekommen, in einen Beruf hineinzuschnuppern.

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JUNIOR ACHIEVEMENT

Das zweite Projekt mit dem Namen “Junior Achievement” wird von der Universität San Ignacio de Loyola gesponsort und jedes Jahr nimmt eine Vielzahl von Schulen aus Arequipa daran teil.

Unser Beitrag besteht darin, dass unsere Schüler der elften Klasse eine Firma gründen, sie zum Laufen bringen und zum Abschluss auf einer realen Messe ihre Produkte vorstellen. So bekommen sie eine Vorstellung von der Resonanz auf ihre Produkte und ihren unternehmerischen Erfolg.

WORKSHOPS FIRMENGRÜNDUNG UND BÜRGERBEWEGUNG

Als Teil des Sozialwissenschaftsunterricht in der elften Klasse werden zwei Workshops angeboten, die den Schülern beibringen sollen, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Sie lernen dabei die Herausforderungen kennen, die sich einem Unternehmen in Zeiten immer stärkerer Konkurrenz stellen. Die Schüler können einen der beiden Workshops wählen und entwickeln diesen dann beginnend am 25. Mai bis zum Oktober des gleichen Jahres, jeweils zweistündig an den Donnerstagen.

Die Workshops sind verpflichtend und werden benotet. Sie gehen in die Bewertung der Endnote dieses Kurses ein.

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WORKSHOPS FIRMENGRÜNDUNG

Der Workshop “Firmengründung” führt die Schüler durch den Prozess einer Unternehmensgründung mit allem was dazu gehört. Am Ende des Workshops stellen sie sogar ihre eigenen Produkte her und vermarkten sie.

WORKSHOPS BÜRGERBEWEGUNG

Der Workshop “Bürgerbewegung” erlaubt den Schülern am gesellschaftlichen Wandel teilzuhaben. Dabei geht es nicht nur um die Diskussion der Probleme, sondern die Schüler müssen selbst aktiv werden und greifbare Lösungen vorschlagen und umsetzen.